Die Grundidee

 

1. Verantwortungsgefühl als Vorbedingung für Optimismus.

Optimismus entsteht durch eine persönliche Grundsatzentscheidung – durch einen Lernprozess und erfordert viel Arbeit an sich selbst, das heisst Disziplin.

Solange wir immer nur bei anderen oder bei besonderen Umständen die Gründe für unsere Schwierigkeiten oder unseren Misserfolg suchen, können wir unser Leben nicht verändern.

Ein erfülltes Leben ist ein Privileg – eine Auszeichnung für Menschen, die sich ihrer schöpferischen Gestaltungsmöglichkeiten und der Chance, diese in Freiheit und mit Verantwortungsbewusstsein zu benutzen, bewusst sind.

2. Wer Perlen sucht, muss ins Meer tauchen.

Seltsamerweise ist es so, dass je sicherer wir uns fühlen, desto mehr fürchten wir unsere Sicherheit zu verlieren. Mit Goethe glauben wir an eine grundsätzliche Wahrheit die man nicht ignorieren sollte auf die Gefahr hin, viele Ideen und wundervolle Pläne zu zerstören. Menschen die sich immer darum bemühen ihre Pläne, beziehungsweise Ideale, in die Tat umzusetzen, wird das Schicksal irgendwann bei der Realisierung zu Hilfe kommen.

3. Optimismus beruht auf Werten.

Emmanuel Kant lehrt uns, dass niemand auf Erden mehr Recht hat zu sein als ein anderer. In diesem Sinne äussert sich auch Dostojewski, dass jeder einzelne für alles und vor allen verantwortlich ist.

4. Das Gift der Resignation.

Es gibt wenig Gesinnungen, die so traurig sind wie die Resignation. Sie verändert Willenskraft und Freiheit in Phantasmen und zufällige Träumereien (Simone de Beauvoir). Wirklich leben tun diejenigen, die kämpfen. Menschen, die von einem Ideal erfüllt sind, die immer danach streben den höchsten Gipfel zu erreichen, die von einer grossen Passion besessen sind um eine grosse Aufgabe zu lösen, solche Menschen leben. (Victor Hugo)

5. Optimist sein bedeutet nicht, vorzutäuschen, dass man in jedem Moment des Lebens glücklich ist.

Der Optimismus kann uns nicht alle möglichen schmerzhaften Probleme unseres Lebens ersparen. Optimismus ist nicht eine angeborene Fähigkeit des Glücklich seins, die uns vor allen grossen Enttäuschungen und Problemen des Lebens beschützt Optimist sein bedeutet, dass nicht der Weg schwierig ist, sondern die Schwierigkeit den Weg selbst darstellt. (Kierkegaard). “Wenn dir dein tägliches Leben traurig und uninteressant erscheint, so klage nicht dein Leben an, sondern dich selbst. Es fehlt dir eine poetische Ader, um die ganze Vielfalt und Schönheit des Lebens zu erfassen”.
(Rainer Maria Rilke in “Secrète Présence”).

6. Kritik ist einfach, Geschicklichkeit dahingegen schwierig.

Wir sollten uns an die Lehre von Socrates halten und nur Gutes und Wahrhaftes über unsere Nächsten sagen.

7. Optimismus gründet sich auf Vertrauen.

Wir wollen eine Kulturrevolution initiieren die sich auf Vertrauen in die Zukunft gründet. Vertrauen, das uns dazu befähigt etwas zu gestalten, um die Welt von Morgen schöner und menschlicher zu machen als sie heute ist. Wir wollen eine Kulturrevolution, die sich vor allen Dingen auf Zusammenarbeit stützt in der Überzeugung, dass für alle genügend vorhanden ist und nicht auf einen negativen Wettbewerb, bei dem jeder glaubt, für den ihm zustehenden Anteil kämpfen zu müssen.

Vertrauen ist eine Erkenntnis. Vertrauen ist das Gegenteil unserer Ängste, die sich allzu oft auf Vorurteile gegenüber unseren Mitmenschen gründen – nicht zuletzt aufgrund ihres anderen sozio-kulturellen Hintergrundes, ihrer anderen Religion, Sprache oder Hautfarbe. Wir wollen keine ewigen Skeptiker, Pessimisten oder Zyniker bekehren. Unser Verein möchte Menschen ansprechen, die sich aus eigener Überzeugung für den Optimismus als Lebensphilosophie entschieden haben.

8. Optimismus fördert die Gesundheit.

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Menschen mit einer optimistischen Lebensphilosophie länger in guter Gesundheit leben als andere.

“Ich habe mich dazu entschieden, glücklich zu sein. Das ist besser für meine Gesundheit”. (Voltaire).

9. In Wirklichkeit ist die Welt schöner als sie von den Medien dargestellt wird.

Leider ist es so, dass alle schlechten Nachrichten wie Fälle von Kriminalität, Naturkatastrophen, Massenentlassungen sich besser für eine fernsehwirksame Darstellung eignen, als positive Nachrichten.

Wir wollen dem Fernsehzuschauer diese schlechten Nachrichten nicht vorenthalten, aber wir sind der Meinung, dass die Medien den positiven Nachrichten mehr Aufmerksamkeit schenken sollten – denn es gibt in Wirklichkeit mehr positive Nachrichten als negative. Das Fernsehen berichtet ganz überwiegend von Verbrechen. Unser ganzes Streben geht jedoch dahin, die Medien (das Fernsehen) dazu zu bewegen über die unzähligen Menschen zu berichten, die ihre ganze Kraft und ihre Bemühungen einsetzen, um die Welt in der wir leben, zu verbessern.